FilstalBau - Presseberichte

Spatenstich für neues Wohn- und Geschäftshaus

Mit einem symbolischen Spatenstich erfolgte der Startschuss für den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses an der Poststraße 20.

Jetzt geht es mit dem Neubau an der Poststraße 20 in Donzdorf los. Das bisherige Wohngebäude fiel bereits Ende letzten Jahres dem Abrissbagger zum Opfer. Auf dem freien Platz entsteht nun ein modernes Wohn- und Geschäftshaus.

„Als etwas Neues und Besonderes“, sieht Bürgermeister Martin Stölzle den Bau. Neu dahingehend, dass an der Ecke Poststraße/Langgasse ein Wohn- und Geschäftshaus gebaut wird, das mit acht Wohnungen zum einen zur Wohnraumversorgung in Donzdorf beiträgt und zum anderen als Auftakt für die Neugestaltung der Poststraße zu sehen ist. Besonderes deshalb, weil erstmals die Stadtentwicklungsgesellschaft als Bauherr für Wohnraumentwicklung tätig wird und dies zusammen mit der Wohnbau Edelmann, die als Projektentwickler und Baubetreuer den notwendigen Erfahrungsschatz mitbringt.

Thomas Klein bezeichnet als Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft den Neubau als vielschichtiges Projekt, „das intensiv vorberaten, ausgewogen geplant und sorgfältig finanziert ist“. Die Gewerke seien weitestgehend an Firmen aus der näheren Region vergeben und liegen im geplanten Kostenrahmen von 4,1 Mio. Euro. Für die Wohnungen und die Gewerberäume liegen schon zahlreiche Reservierungen vor. Bis Herbst 2020 soll das neue Gebäude bezugsfertig sein.

www.filstalwelle.de | Beate Schnabl | 09.05.2019


Spatenstich für Hochwasserbecken im Reichenbachtal

Nach insgesamt 10-jähriger Planungs- und Genehmigungsphase ist es endlich so weit - der Bau des Hochwasserrückhaltebeckens im Reichenbachtal hat begonnen

Bürgermeister Bernhard Richter, MitarbeiterInnen des Ortsbauamtes und Vertreter des ausführenden Büros Wald + Corbe sowie der beauftragten Baufirmen Rossaro und Filstalbau gaben am 14. Mai den Startschuss zum Bau des Hochwasserschutzes im Reichenbachtal. "Ich bin froh, dass der Bau des Beckens jetzt endlich beginnt und alle Hürden ausgeräumt werden konnten. Schließlich warten die Bürger in der Ortsmitte sehnlichst auf den Hochwasserschutz. Mit knapp 3 Mio Euro erhalten wir hierfür die höchste Einzelförderung einer Maßnahme in Reichenbach durch das Land Baden-Württemberg. Dafür sind wir sehr dankbar."

Vor dem Hintergrund des fortschreitenden und anthropogen induzierten Klimawandels, werden sich die Extremereignisse künftig mehren. Abgesehen von historischen Wärmerekorden wie erst im vergangenen April aufgezeichnet, bedeutet dies vor allem auch extremere Regenfälle und daraus resultierend erhöhte Hochwasserrisiken. Um dieser Gefahr nachhaltig zu begegnen, wurde nach dem letzten großen Hochwasser in Reichenbach im Jahr 2007 eine Hochwasserschutzkonzeption, begleitend zu bereits umgesetzten Schutzmaßnahmen, zur Planung beauftragt. Dabei wurden alle Gewässer innerhalb eines Flussgebietsmodells digital abgebildet und mit Hilfe von ortsspezifischen Parametern regionalisiert – dies bedeutet, dass durch Berücksichtigung aller Randbedingungen wie beispielsweise die Bodenverhältnisse, die Topographie oder technische Bauwerke, das Abflussverhalten und die Wasserspiegellagen an jeder Stelle des Gewässers genau bestimmt werden können. Aus den Ergebnissen dieser Untersuchung konnten im Anschluss Schwachstellen aufgezeigt und konkrete Lösungsansätze erarbeitet werden. Es stellte sich hierbei heraus, dass ein sinnvoller Hochwasserschutz für den Reichenbach nur über ein vor der Ortslage befindliches Rückhaltebecken, welches ein statistisch einmal in 100 Jahren auftretendes Hochwasserereignis (HQ100) auffangen kann, zu erreichen ist. Somit war der Grundstein für den weiteren Planungsrahmen gelegt. Da ein Hochwasserrückhaltebecken für den Bau und Betrieb einen hohen Flächenbedarf und somit Eingriff in den Naturraum zur Folge hat, wurden in der Vorplanung in enger Abstimmung zwischen dem Gemeinderat, dem planenden Ingenieurbüro sowie dem Landratsamt Esslingen drei Vorzugsvarianten erarbeitet.

Innerhalb des Variantenvergleichs wurden ökologische, technische, eigentumsrechtliche und umweltrelevante Parameter gegeneinander abgewogen. Die nun im Bau befindliche Variante (V2) setzte sich aufgrund der bestmöglichen Vereinbarung aller Randbedingungen durch. Neben der technischen Planung und Realisierung, welche durch das Ingenieurbüro Wald + Corbe erfolgte, fanden ebenso umfangreiche Untersuchungen und Planungen zum optimalen Erhalt und Ausgleich natur-, landschafts-, und artenschutzrelevanter Aspekte statt. Im Rahmen einer ganzjährigen Erhebung wurden alle vorkommenden Tier- und Pflanzenarten (dies beinhaltet ebenfalls Fische, Schnecken, Reptilien und Insekten) verzeichnet und anschließend im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) erfasst, ausgewertet und in einen s. g. landschaftspflegerischen Begleitplan eingearbeitet. Hier werden Schutzgüter, die durch die Baumaßnahme des Hochwasserrückhaltebeckens beeinträchtigt werden, einer konkreten Ausgleichsmaßnahme zugeführt. So werden beispielsweise die in diesem Februar gefällten Gehölze, welche im Bereich des künftigen Dammbauwerks standen, durch umfangreiche Wiederaufforstungen mit standortgerechten Bäumen wie Erle, Silber-Weide, Hainbuche und Berg-Ahorn im direkt umliegenden Bereich ausgeglichen.

Der guten Zusammenarbeit und konsensorientierten Projektierung aller Beteiligten ist es zu verdanken, dass nach Abschluss aller Vorplanungen und Untersuchungen, und trotz mancher Verzögerung im Projektablauf aufgrund von Ergänzungen und offenen Verhandlungen, der Planfeststellungsbescheid vom Landratsamt Esslingen im September 2017 rechtskräftig erteilt werden konnte. Dieser ist in großen wasserrechtlichen Verfahren, wie er im Falle des Hochwasserrückhaltebeckens in Reichenbach vorliegt, mit einer Baugenehmigung vergleichbar und wird nur unter vorheriger Beteiligung und Abwägung der Belange aller Betroffenen erteilt. Dies ist, neben dem außerordentlich hohen Anspruch an die Planung, zudem ein maßgebender Faktor, weshalb das Projekt einen solchen zeitlichen Rahmen ausgeschöpft hat. Mit dem nun begonnenen Bau des Hochwasserrückhaltebeckens wird ein wesentlicher Grundstein zur weiteren Verbesserung der örtlichen Daseinsfürsorge gelegt, bei dem auch der wirtschaftliche Aufwand nicht außer Acht gelassen wird. Das gesamte Projekt wird über das Landesförderprogramm „Förderrichtlinie Wasserwirtschaft“ mit 70 % der Bau- und Planungskosten bezuschusst.

Im Folgenden nochmals die wichtigsten Eckpunkte zum Bau des Hochwasserrückhaltebeckens:
- Beckenvolumen: 95.000 m³
- Beckenart: Trockenbecken (füllt sich nur im Hochwasserfall)
- Baukosten: ca. 4,4 Mio. €
- davon 70 % Landesförderung (ca. 3 Mio. €)
- Bauzeit: Mai 2018 – Dezember 2019
- Beckenbetrieb: automatisch gesteuertes Becken-Regelabgabe bei HQ100: 9,7 m³/s
- Bauausführende Firma Erd- und Stahlbetonbau: Carl Rossaro, Aalen
- Bauausführende Firma Stahlwasserbau: BIS Burger, Neresheim

Im ersten Schritt wird nun zunächst das Baufeld für die Baustelleneinrichtung und die Baustellenzufahrt freigeräumt und Lagerplätze für den Oberboden hergestellt. Um den Baustellenablauf und die einzelnen Baufortschritte detaillierter vorstellen zu können, werden nun in regelmäßigen Abständen weitere Artikel zum Projekt „Hochwasserrückhaltebecken im Reichenbachtal“ im Reichenbacher Anzeiger veröffentlicht. Interessierte können sich ebenfalls an der Aushangtafel des Ortsbauamtes im 1. OG des Rathauses Pläne und weiterführende Informationen zu den üblichen Geschäftszeiten einholen.   

www.reichenbach-fils.de | 16.05.2018


In 39 Wochen zum Richtfest

Im Oktober starteten die Bauarbeiten für das DRK-Seniorenzentrum Geislingen in der Liebknechtstraße. Am Freitag wurde mit 100 Gästen Richtfest gefeiert.

Neun Monate nach dem Spatenstich fand am Freitagnachmittag das Richtfest für das zukünftige DRK-Seniorenzentrum Geislingen statt. Über 100 Besucher blickten erwartungsvoll hoch zur obersten Gerüst-Etage des Rohbaus in der Liebknecht­straße. Dort verlas Bauleiter Horst Grill elf Gute-Wünsche-Strophen, trank dann ein Glas Wein und zerschmetterte dieses schwungvoll auf der Terrasse. Seine zwölfte Strophe lautete dann: „Ganz in Scherben soll’s zerspringen, jeder Splitter mög dann auch, recht viel Glück dem Haus noch bringen, so will es des Handwerks Brauch.“ Damit zelebrierten er und der Geschäftsführer der Baufirma „Fils­talBau“, Florian Liebenau, das traditionelle Richtfest-Ritual – gerade noch rechtzeitig, bevor es anfing, in Strömen zu regnen.DRK-Kreisverbandspräsident Peter Hofelich hatte die Gäste schon vorher begrüßt. „Es ist ein besonderer Tag für das DRK“, betonte er und äußerte seine Freude darüber, dass die bisherige Bauzeit ohne Unfälle verlaufen ist. „Ambitioniert und gut vorbereitet“ sei das DRK in dieses Projekt gestartet, das voraussichtlich im Frühjahr 2018 fertiggestellt werde. Das Seniorenzentrum wird dann 64 Pflegeplätze zur Verfügung stellen sowie 14 Wohnungen mit betreutem Wohnen. „Zwölf dieser Wohnungen sollen verkauft werden, neun davon sind bereits verkauft“, informierte Hofelich. Das Geislinger Seniorenzentrum ist für den Göppinger Kreisverband bereits das zweite solche Projekt nach dem Haus in Hattenhofen. „Beide haben wir kreisverbandsübergreifend mit dem DRK Nürtingen-Kirchheim erstellt. Diese Zusammenarbeit funktioniert sehr gut“, lobte Hofelich. Er hob hervor, dass der Bau in der Hinteren Siedlung, neben einem Kindergarten und inmitten des Wohngebiets gewollt sei. „Ein solches sozial-räumliches Konzept ist für die Zukunft ganz besonders wichtig“, sagte der Kreisverbandspräsident.  Nach dem Wolkenbruch verlegte sich das Richtfest ins Innere des Rohbaus, wo Organisatorin Bettina Merten für Biertische und -bänke gesorgt hatte.

 Peter Hofelich betonte dort ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit der Geislinger Baurechtsbehörde, bevor er das Mikrofon an Oberbürgermeister Frank Dehmer weiterreichte. Beim Spatenstich habe er sich noch nicht vorstellen können, wie das Seniorenzentrum mal aussehe, sagte der. „Aber ich muss sagen, obwohl es ein großer Baukörper ist, gefällt es mir sehr gut. Jetzt kann ich mir vorstellen, dass das eine tolle Geschichte wird, wenn es fertig ist.“ Der OB drückte seine Freude vor allem darüber aus, dass das Seniorenzentrum direkt neben dem Kinderhaus der kleinen Siedlungsstrolche entsteht: „Eine bessere Kombination kann ich mir nicht vorstellen.“

 Als Vertreter von Rolf Siebert, dem Vorsitzenden des DRK-Kreisverbands Nürtingen-Kirchheim-Teck, wünschte dessen Kreisgeschäftsführer Klaus Rau für die weitere Bauzeit alles Gute. „Ein solches Projekt ist eine gewaltige Aufgabe – es ist gut, das gemeinsam mit einem anderen Kreisverband zu stemmen“, stellte er fest, bevor Peter Hofelich das vorbereitete Büfett zur Feier des Tages freigab.

www.swp.de | Claudia Burst | 17.07.2017


Bald beginnt der Parkhausbau

Sozialminister Manfred Lucha hat in einem zum Jahresbeginn veröffentlichten Interview die Krankenhausstruktur des Landes auf den Prüfstand gestellt. Er hält die Schließung von Kliniken für unumgänglich und setzt auf größere, leistungsstärkere  Einheiten. Das bedeute aber nicht, dass einzelne Krankenhäuser kurz vor dem Aus stehen, betont Anna Zaoralek, stellvertretende Pressesprecherin des Sozialministeriums.Vor allem die kleineren Standorte hat Lucha auf den Prüfstand gestellt. Er setzt auf Medizinische Versorgungszentren (MVZ) im Gegensatz zu „Tante-Emma-Krankenhäusern“, die nicht mehr konkurrenzfähig seien. Es gebe aber auch kleine Häuser, die „einen guten Job machen“, betont Lucha.

Die Alb-Fils-Kliniken (AFK), die Krankenhausgesellschaft des Kreises, stellen der Ankündigung des Ministers ihr Konzept für den Betrieb der beiden kreiseigenen Kliniken entgegen und setzen darauf, dass die  kleine Helfensteinklinik, die nur 150 Betten hat, nicht gemeint sein kann. „Wir haben den klaren Auftrag, die Versorgungssicherheit der Menschen im gesamten Landkreis, und damit auch im Oberen Filstal, weiterhin zu garantieren“, betont die Klinikgeschäftsführung in einer Stellungnahme. Auch die Kreispolitik stehe zu den Standorten Göppingen und Geislingen.  Die Geschäftsführung verweist auf das 2015 verabschiedete Medizinkonzept, das den Standort Geislingen stärken und zukunftsfähig machen sollte.

Ministeriumssprecherin Zaoralek bestätigt diese Einschätzung. Die Helfensteinklinik sei nicht im Fadenkreuz des Ministers. Jeder Standort werde nach seiner Funktionalität bewertet. Es werde auch eine Rolle spielen, ob eine Klinik im ländlichen Raum oder in Ballungszentren stehe, sagt sie. Wobei der Minister allerdings betont hat, dass in Notfällen Patienten besser in ein Zentralklinikum als in ein „70-Betten-Krankenhaus“ gebracht ­werden.

Mit dem geplanten Neubau der Klinik am Eichert hat die Diskussion um die Krankenhausschließung nichts zu tun, versichert Zaoralek. Der Kreis erhofft sich, dass das Land die Hälfte der zuschussfähigen Kosten des Neubaus übernimmt. Es bestehe kein Zusammenhang zwischen der Förderung des Neubaus und der Helfensteinklinik, versichert die Sprecherin. „Der Standort Geislingen spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle.“ Die Helfensteinklinik werde vom Ministerium „derzeit nicht in Frage gestellt“. Wobei die Sprecherin das Wort „derzeit“ so interpretiert, dass die Zukunft der Klinik im Ministerium kein Thema ist.

Die Sprecherin verweist beim Thema Neubau auf gute Gespräche zwischen Landkreis und Sozialministerium. Die Raum- und Funktionsplanung sei mit dem Ministerium abgeklärt. Das sei der erste Schritt, um Landesförderung zu erhalten. Das Land habe schon eine Planungsrate von acht Millionen Euro bewilligt. Der nächste Schritt sei der Förderantrag durch den Krankenhausträger, also den Landkreis. Dem muss ein Kostenplan beiliegen. Zaoralek erwartet, dass dies in den nächsten Monaten passiert. Laut Klinikgeschäftsführung wird im Sommer der Förderantrag beim Land eingereicht.

Der Zeitplan für den Neubau lässt sich  derzeit schwer abschätzen. Bevor das Krankenhaus errichtet werden kann, müssen erst die Kindertagesstätte, das Parkhaus und die Personalwohnungen gebaut werden. Alle Projekte liegen einige Monate hinter dem Zeitplan, denn entgegen früheren Annahmen hat 2016 keine dieser Arbeiten begonnen. Bei den Personalwohnungen steht noch nicht einmal der Generalunternehmer fest. Die Vergabe wird laut Kliniksprecherin Britta Käppeler Ende Februar sein. Der Bau am Parkhaus soll – witterungsabhängig – in den nächsten 14 Tagen beginnen. Bei der Kita habe die Vorfertigung des Gebäudes schon begonnen. Den Beginn des eigentlichen Krankenhausbaus terminiert die Geschäftsführung auf „Sommer 2018“.

www.swp.de | Daniel Grupp | 20.01.2017


Das Credo soll vielen Menschen Heimat bieten

Die letzte Baulücke im Ebersbacher Sanierungsgebiet rund ums Kauffmann-Areal wird geschlossen. Am Mittwoch ist Spatenstich für das neue Bezirkszentrum der evangelisch-methodistischen Kirche (EMK).

„Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht“, sagt Pastor Holger Panteleit. Rund zweieinhalb Jahre intensiver Planung liegen hinter der evangelisch-methodistischen Gemeinde im unteren Filstal. Mit dem Spatenstich am Mittwoch fällt der Startschuss für das stattliche Bauprojekt, mit dem die freikirchliche Glaubensgemeinschaft ein Zeichen in der Ebersbacher Stadtmitte setzen will.


Foto: Grafik: Architekturbüro Eppler und Bühler

An exponierter Stelle, auf einem zweigeteilten Grundstück zwischen dem Rathaus und der ans Kauffmann-Areal angrenzenden Musikschule, und getrennt durch einen Fußweg, soll das neue Bezirkszentrum „Credo“ der rund 270 Methodisten im unteren Filstal entstehen. Die beiden Gebäude – im Norden ein Versammlungsraum mit bis zu 340 Plätzen und ein mehrgeschossiger Bau im Süden – schließen die letzte Baulücke im Sanierungsgebiet rund ums Kauffmann-Areal.

Mehr als fünf Millionen Euro – einschließlich des Grunderwerbs – investiert die Glaubensgemeinschaft in den Neubau. Das Anliegen sei, Räume für die Zukunft zu schaffen. „Wir haben einen stabilen Gottesdienstbesuch und stoßen immer wieder an Kapazitätsgrenzen“, erklärt Holger Panteleit. „Wir wollen aber nicht nur eine neue Kirche bauen, sondern einen Akzent in die Stadt hinein setzen“, betont der Pastor, der seit einem Jahr die Methodisten in Ebersbach und Uhingen leitet, die sich vor einem Jahr zusammengeschlossen haben.

Vision der Gemeinde sei, durch die entstehenden Räume möglichst vielen Menschen Heimat zu bieten. Der neue Versammlungssaal sei mit Bühne, moderner Veranstaltungstechnik, Trennwand sowie Tee- und Kaffeeküche bewusst so konzipiert, dass dort auch Konzerte, Vorträge oder andere nichtkirchliche Veranstaltungen stattfinden können. Die Stadt Ebersbach, von der die Methodisten das Grundstück gekauft haben, sei von Anfang an sehr interessiert gewesen, sagt Panteleit. Das multifunktionale Gebäudekonzept sei in enger Abstimmung mit der Kommune entstanden. „Wir sind sehr gut mit der Stadt unterwegs“, betont Panteleit, dämpft aber zu hohe Erwartungen, dass mit dem Gemeindesaal die Lücke einer fehlenden Stadthalle geschlossen werden kann. „Aber wir werden das so offen und einladend wie möglich gestalten.“ Geplant sei auch ein öffentlich zugänglicher „Raum der Stille“, der zum Innehalten einladen soll.

Die Glaubensgemeinschaft wolle jedoch auch soziale Akzente setzen. Für die derzeit als Wohnräume geplanten Stockwerke im Südteil des Bauvorhabens, wo auch Gruppenräume der Gemeinde Platz finden, gibt es Überlegungen für eine karitative oder medizinische Einrichtung. „Aber bisher konnten wir trotz vieler intensiver Gespräche keine Weichen stellen“, die Nutzung sei deshalb noch offen, erklärt der Pastor. Die Räume in den oberen Etagen hat die EMK Süddeutschland erworben – ein bislang einmaliger Vorgang in der methodistischen Kirche, so Panteleit. „Aber ohne die Gesamtkirche könnten wir so ein Projekt sonst nicht stemmen.“

Nicht zuletzt sollen die modernen Gebäude – entworfen vom Architekturbüro Eppler und Bühler aus Meßstetten – auch gestalterische Akzente auf dem innerstädtischen Filetstück setzen. Die Mitglieder hätten sich mit viel Zeit und Herzblut in die Planung eingebracht. In erster Linie sollten mit dem Credo aber Räume für Menschen geschaffen werden.

www.swp.de | KARIN TUTAS | 28.08.2015


Ex-Mitarbeiter von Keller-Bau arbeiten nun bei der Filstalbau

Das Logo der "Filstalbau GmbH" kommt dem Betrachter bekannt vor: Kein Wunder, erinnert es doch stark an das der insolventen Süßener Firma "Keller-Bau", aus der sich die Mitarbeiter rekrutieren.

Florian Liebenau ist der Stolz anzumerken: seit Kurzem heißt die Firma, deren Geschäftsführer er ist, "Filstalbau GmbH". Gegründet hat Florian Liebenau sein Unternehmen im November 2012. "Das war nicht so geplant. Das hat sich eher zufällig so ergeben" ... lesen Sie weiter

www.swp.de | CLAUDIA BURST | 12.03.2014

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